
Haribo – So schmeckt das Glück
Haribo – So schmeckt das Glück
Katharina von der Lane
Bonn 1920: Der gelernte Bonbonkocher Hans Riegel liebt die bunte Welt der Süßwaren und träumt davon, eines Tages sein eigenes Unternehmen zu führen. Die junge Gertrud Vianden glaubt an seinen Traum und unterstützt ihn von Anfang an. Nach der Hochzeit beginnen Hans und Gertrud, in der heimischen Küche zu experimentieren und erste Süßigkeiten herzustellen, die Gertrud mit dem Fahrrad ausliefert. Das Geschäft ist hart, die Konkurrenz groß, und das junge Paar wird von vielen belächelt. Wie wollen Hans und Gertrud mit ein paar Bonbons eine Familie ernähren? Doch trotz aller Widrigkeiten sind die beiden überzeugt, dass aus kleinen Anfängen Großes entstehen kann …
Die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Katharina von der Lane verbergen sich die beiden Autorinnen Christiane Omasreiter und Kathrin Scheck. Beide wurden 1974 in Garmisch-Partenkirchen geboren, haben Betriebswirtschaft studiert und gemeinsam bereits eine Krimiserie geschrieben. Christiane Omasreiter lebt heute mit ihrer Familie in Südtirol, Kathrin Scheck in Garmisch-Partenkirchen.
Rezension: Haribo – So schmeckt das Glück
Rezensionstitel: Goldbären und Teufelchen – die Geschichte eines Traums
5 Sterne
Die Geschichte:
Hans Riegel soll den Hof seiner Eltern übernehmen, er will das aber nicht. Unbedingt will er Bonbonkocher werden und schafft das auch gegen alle Widerstände. Sein größter Traum ist es, einmal ein selbstständiger und geachteter Unternehmer zu sein. Einzig die junge Gertrud glaubt an ihn und seinen Traum. Nach der Hochzeit beginnen sie in der Waschküche zu experimentieren und zu produzieren. Trotz aller Widrigkeiten sind sie überzeugt, dass sich der Traum erfüllen kann.
Das Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Zu sehen ist die Rheinbrücke bei Bonn, ein Paar der Zeit, das Zuversicht in die Zukunft ausstrahlt. Zusammen mit dem Klappentext und dem Titel eine stimmige Buchpräsentation.
Meine Meinung:
Geschichten großer Familien-Dynastien interessieren mich grundsätzlich. So freute ich mich auf den Haribo-Roman und wurde nicht enttäuscht. Die Betonung liegt auf Roman. Ein Roman, der mit Können, die Anfänge von Hans Riegel und seiner Familie, als eine spannende Geschichte erzählt. Eine wunderbare Vermischung zwischen Zeitgeschichte und Fiktion, die mich begeistert hat. Die Protagonisten haben sich glaubhaft und eindrucksvoll bewegt, mir vermittelt wie der heute berühmte Haribo-Konzern einst entstanden ist. Auch die Schauplätze sind bildhaft stark beschrieben. Da die Geschichte selbst keinen Anspruch auf die tatsächliche Historie der Firma Haribo erhebt, sondern gekonnt verwoben war, war der Spannungsbogen von Anfang bis Ende sehr hoch.
Mein Fazit: Eine spannende Familiengeschichte, die ich von Anfang bis Ende gerne gelesen habe. Ich freue mich auf den zweiten Teil und spreche gerne meine Leseempfehlung aus.
Heidelinde von Friederickes Bücherblog
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