Ein Mädchen aus Køge

Ein Mädchen aus Køge

Ein Mädchen aus Køge

Anne M. Weilandt

 

Klappentext: 

Die Liebe hört niemals auf.
Und sie verzeiht alles …

 

Im Frühjahr 1888 kommt die junge Mari Jansson nach Kopenhagen, um sich zur Malerin auszubilden. Gut hundert Jahre später gibt eines ihrer Bilder in einem Sommerhaus an der Flensburger Förde dem Dänen Poul Schiøtz und der deutschen Touristin Hanne Weber Rätsel auf. Gehörte Mari Jansson zu den Freiluftmalern, die hier in Egernsund vor dem Ersten Weltkrieg die Sommer verbrachten? Hanne begibt sich auf Spurensuche. Aber nicht nur Mari Jansson, auch der charmante Best Ager Poul geht ihr nicht mehr aus dem Sinn …

Die Autorin:

Anne M. Weilandt lebt und arbeitet in Hamburg und liebt Dänemark seit ihren Kindertagen.

 

Rezension: Ein Mädchen aus Køge

Rezensionstitel: Sehr empfehlenswert

5 Sterne

Die Geschichte:

Das Buch führt seine Leser nach Dänemark. Im Jahr 1888 kommt die junge Mari nach Kopenhagen, die von ihrem Vater den Umgang mit Pinsel und Farbe gelernt hat. Sie möchte als Malerin ausgebildet werden und beginnt in einer Firma, Geschirr zu bemalen.

Um die hundert Jahre später trifft die Touristin Hanne Weber den Dänen Poul Schiøtz, der in seinem Sommerhaus an der Flensburger Förde Bilder hat, die ihr Rätsel aufgeben. Sie begibt sich auf Spurensuche. Aber auch Poul hat es ihr angetan.

Das Cover:

Das Cover ist wunderschön. Das Gemälde zeigt eine Frau an einer Staffelei inmitten der Natur. Die Abbildung vermittelt in wunderschönen Farben, worum es geht, und bildet mit dem Titel und dem Klappentext eine sehr gelungene Buchpräsentation.

 

Meine Meinung:

Das Cover lockt bereits und verbreitet Neugierde. Gut ausgearbeitete Protagonisten laden ein, sie durch ihr Leben zu begleiten, mit ihnen zu fühlen, dabei zu sein, in ihrem nicht immer leichten Alltag. Allen voran Mari, die ich im Verlauf der Erzählung sehr bewundert habe. Zwei Geschichten werden abwechselnd aus unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, die sich später aufeinander zubewegen. Anne M. Weilandt schreibt in leicht verständlicher und flüssiger Sprache, die auch ein wenig dänische Atmosphäre verbreitet. Die bildhaft starke Beschreibung der Schauplätze lässt die Liebe der Autorin zu Land und Leuten spüren.

Gut recherchierte, interessante Zeitgeschichte wurde subtil verwoben. Zahlreiche Perspektivwechsel halten den Spannungsbogen hoch.

Mein Fazit: Eine wunderschöne Reise voller Gefühle in den Norden und nach Dänemark. Ein Roman um Liebe, Mut und Stärke. Ein Buch, das ich wärmstens empfehlen kann.

 

Heidelinde von Friederickes Bücherblog

 

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