Mord auf der Klosterinsel

Mord auf der Klosterinsel

Mord auf der Klosterinsel

Heidrun Hurst

Die Klosterinsel als Schauplatz einer tödlichen Verbrechensserie.
Ein historischer Bodenseekrimi aus der Karolingerzeit.

Auf der Klosterinsel Reichenau kommen mehrere Menschen auf grausame Weise zu Tode. Die Opfer haben gemeinsam, dass sie sonderbare Verletzungen an der Kehle aufweisen. Abt Walahfrid Strabo will den Gerüchten, die Taten seien einem Werwolf zuzuschreiben, Beweise entgegensetzen und begibt sich zusammen mit seiner Nichte Lindberga auf die Suche nach dem Mörder. Dabei geraten sie in einen Strudel aus Verleumdung und tödlicher Gefahr – denn bald wird klar, dass der Täter noch immer auf der Insel ist …

Die Autorin:

Heidrun Hurst, geboren 1966 in Kehl am Rhein, hat sich auf das Schreiben historischer Krimis und Romane konzentriert. Zu ihrer Spezialität gehören gut recherchierte Geschichten, die unter die Haut gehen und sich einfühlsam mit dem Schicksal der einfachen Leute beschäftigen. Dabei verbindet sie fiktive Charaktere mit historischen Tatsachen. Von Rezensenten werden ihre Romane als ergreifend, atemberaubend und abseits des Klischees beschrieben. Sie ist Mitglied bei »HOMER« und dem »AutorenNetzwerk Ortenau-Elsass«. www.heidrunhurst.de

 

Rezension: Mord auf der Klosterinsel

Rezensionstitel: Historische Geschehnisse auf der Klosterinsel Reichenau

5 Sterne

 

Die Geschichte:

Abt Walahfrid Strabo hat alle Hände voll zu tun, denn auf der Insel Reichenau sterben mehrere Menschen auf grausame Art. Den Gerüchten, dass es ein Werwolf gewesen sein könnte, will er nicht folgen. Er sucht Beweise und begibt sich mit seiner Nichte Lindberga auf die Suche. Sie treffen auf Verleumdung und tödliche Gefahr, denn es wird klar, dass der Täter immer noch auf der Insel ist.

Das Cover:

Das Cover ist in seinen Farben, dem Nebel und der Insel geheimnisvoll und schön. Ich finde, es ist zusammen mit dem Klappentext eine sehr stimmige Buchpräsentation.

Meine Meinung:

Auf ein neues Buch von Heidrun Hurst freue ich mich grundsätzlich. Wie immer erwarteten mich interesannte, perfekt ausgearbeitete Protagonisten, welche mich an ihrem Alltag, und überhaupt an ihrem Leben teilhaben ließen. In diesem Fall in der Hauptsache Walahfrid und seine Nichte Lindberga, die mich sehr in ihren Bann gezogen haben. Aber auch alle anderen Figuren überzeugen. Heidrun Hurst schreibt in einer lebhaften, vielseitigen und spannenden Sprache. Besonders hervorheben möchte ich die sprachliche Anpassung, die es möglich macht, tief in die andere Zeit einzutauchen. Die perfekt eingearbeitete Zeitgeschichte setzt eine intensive und akribische Recherche voraus, die aus dem Buch ein besonderes Buch macht. Alle Schauplätze sind bildhaft stark beschrieben, sodass es leicht ist  virtuell zu folgen. Zahlreiche Perspektivwechsel halten den Spannungsbogen bis zum Schluss hoch.

Mein Fazit: Ein historischer Krimi, der mich in eine Zeit, zwischen Gottesfürchtigkeit und Aberglaube, auch menschlicher Niedertracht und Nächstenliebe, mitgenommen hat. Eine Geschichte, die noch eine Weile nachwirken wird. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Heidelinde von Friederickes Bücherblog

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