Der Duft von Hibiskus

Der Duft von Hibiskus

Der Duft von Hibiskus – Die Blütenmalerin 1

Julie Leuze

1858: Emma hat drei Tage ihres Lebens verloren – was auch immer passiert ist, hat alles verändert. Ihre Mutter ist verschwunden, ihr ehemals liebender Vater meidet sie und Emma ist wie gefangen in ihrem Heim in Stuttgart. Als dann ein bekannter Botaniker die Apotheke ihres Vaters besucht und nach einer Pflanzenzeichnerin für seine nächste Expedition auf dem roten Kontinent sucht, ergreift Emma ihre Chance – sie bricht auf ins Unbekannte. Aber nicht nur ist der australische Busch ebenso wunderschön wie tödlich, auch protestiert der unnahbare Expeditionsleiter Carl Scheerer dagegen, eine Frau mitzunehmen. Umgeben von exotischer Flora, gefährlichen Raubtieren und den geheimnisvollen Stimmen des Regenwalds, muss Emma ihre Stärke beweisen …

Die Autorin:

Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Auswanderersagas und Frauenromanen. Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.

Rezension: Der Duft von Hibiskus

Rezensionstitel: Eine unterhaltsame Auswanderergeschichte

4 Sterne

Die Geschichte:

1858: Emma nutzt die Gelegenheit und reist in die australische Wildnis, um den Botaniker Oskar Crusius als Assistentin und Pflanzenmalerin zu unterstützen. Für die behütete Tochter eines Apothekers beginnt damit ein aufregendes neues Leben. Den Expeditionsleiter Carl bewundert sie sehr, und schon bald entwickeln sich Gefühle für ihn. Doch ihre düsteren Träume verfolgen sie auch in der Fremde. Nur der Aborigine Yileen scheint Emma helfen zu können …

Das Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Zusammen mit dem Klappentext ergibt sich, meiner Meinung nach, eine gelungene Buchpräsentation.

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich dazu eingeladen, dieses Buch zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und handeln glaubwürdig im Rahmen ihrer Charaktere. Die Autorin schreibt in einer leicht lesbaren und abwechslungsreichen Sprache. Die Schauplätze sind bildhaft und gut beschrieben. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss.

Mein Fazit: Eine schwäbische junge Frau, die so manches Abenteuer im Dschungel Australiens bestehen muss. Insgesamt eine leichte, unterhaltsame Auswanderungsgeschichte, die ich gerne empfehlen kann.

Heidelinde von Friederickes Bücherblog

Die Kommentare sind geschlossen.