Au revoir und tschüss Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen

Au revoir und tschüss Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen

Au revoir und tschüss Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen

Gudrun Lochte

Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich.

Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Ein Roman über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens.

Die Autorin:

Gudrun Lochte wurde 1954 in Haldensleben geboren und entdeckte erst mit über 60 Jahren ihre Liebe zum Schreiben. Heute verfasst sie mit Leidenschaft Romane, die das Leben mit all seinen Wendungen und leisen Zwischentönen einfangen. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Frankreich ihr Lieblingsreiseziel – besonders Südfrankreich, der Pont du Gard und die Stadt Uzès haben es ihr angetan. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Gudrun Lochte in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.

 

Rezension: Au revoir und tschüss

Rezensionstitel: Eine Sommereise zu sich selbst

4 Sterne

Die Geschichte:

Caro ist mit ihrem Leben zunehmend unzufrieden. Ihre Ehe hat sich verändert, die Kinder sind erwachsen, sie selbst arbeitet halbtags, während ihr Mann ganz in seiner Karriere aufgeht. Dabei spürt Caro immer deutlicher, dass sie sich in den letzten zwanzig Jahren ein Stück weit selbst verloren hat.

Kurzentschlossen fasst sie den Entschluss, endlich wieder etwas nur für sich zu tun. Eine Sprachreise nach Frankreich ist ein lang gehegter Wunsch, den sie sich nun erfüllt – auch wenn ihr Mann alles andere als begeistert davon ist.

Das Cover:

Das wunderschöne und aufwendig gestaltete Cover hat mir optisch sehr gut gefallen. Auch wenn ich das E-Book gelesen habe, empfinde ich die Gestaltung zusammen mit dem Klappentext als sehr gelungene Buchpräsentation.

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich direkt nach Frankreich mitgenommen – ein Land, in das ich ohnehin sehr gerne reise. Caro ist Mitte vierzig und möchte endlich wieder mehr auf sich selbst achten. Ihr Mann wirkt dabei über weite Strecken ausgesprochen unsympathisch; die Kommunikation zwischen den beiden erinnert stellenweise an längst überholte Rollenbilder und Hierarchien. Umso schöner ist es, Caro dabei zu begleiten, wie sie sich nach und nach auf sich selbst besinnt und beginnt, sich innerlich abzunabeln. Die Autorin erzählt in einer leicht verständlichen, unterhaltsamen Sprache. Entstanden ist eine angenehme, leichte Lektüre, die Reiselust weckt, dazu einlädt, diesen schönen südfranzösischen Ort zu besuchen, und das Lebensgefühl vor Ort spürbar macht.

Mein Fazit: Ein gefühlvoller Sommerroman über Aufbruch, Selbstfindung und Neuanfang. Eine leichte Geschichte, die zum Entspannen einlädt und zugleich Lust auf Frankreich macht.

Heidelinde von Friederickes Bücherblog

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